Kühles Nass

R7a und R7b


Saharahitze bis nach Südtirol

Direkt am Montag nach den Pfingstferien, am 24.06.2019, fuhren die Klassen R7a und  R7b nach Südtirol, um dort eine sechstägige Klassenfahrt zu verbringen. Nach einer siebenstündigen Busfahrt kamen die Schüler in der Pension Radmüller in Natz (Schabs) an. Die 29 Schülerinnen und Schüler bezogen zunächst ihre Zimmer bevor die gute Küche des Familienbetriebs zum Abendessen einlud. Die sommerlichen Abendtemperaturen ermöglichten einen Tagesausklang im hauseigenen Garten mit Spielen und Gesprächen.
Am nächsten Tag besuchten die Schülerinnen und Schüler  vormittags einen Waldseilgarten, der den notwendigen Schatten spendete. Es konnten, je nach Können und Zutrauen, sowohl leichte als auch anspruchsvolle Kletterrouten ausgewählt werden. Nach einem knapp vierstündigen Aufenthalt wurde der Kletterhelm durch einen Fahrradhelm, der Klettergurt gegen ein Mountainbike getauscht. Die Tour führte durch die Kiefernwälder Rund um Mühlbach vorbei an Schutzbunkern aus dem 1. Weltkrieg, bevor eine frühzeitige Rückkehr nach Mühlbach aufgrund der hohen Temperaturen unumgänglich wurde.
Am Mittwoch erlebten die Schüler einen aufregenden Wassertag und eine willkommene Abkühlung beim Rafting auf dem Fluss Eisack. Ausgerüstet mit Helm, Paddel und Neoprenanzug wagten sich die Schülerinnen und Schüler durch die kalten Stromschnellen der üppigen Wassermassen, welche der Fluss aufgrund der starken Schneeschmelze mit sich führte. Ein anschließender Schwimmbadbesuch in der „acquarena“ in Brixen war ein gutes Mittel gegen die unwirklichen Temperaturen von nahezu 40°C.
Nach einer sportlichen ersten Wochenhälfte begann am Donnerstag der kulturelle Teil der Klassenfahrt mit einer Führung auf der Burg Taufers. Im Anschluss daran wanderten die beiden Schulklassen den Franziskusweg entlang der Reinbach-Wasserfälle hinauf.  Das ursprüngliche Naturschauspiel endete an der Burgkapelle der ehemaligen Toblburg, welche Franz und Klara von Assisi gewidmet ist. Der erlebnisreiche Tagesausflug endete mit einem Besuch in der Schaukäserei „drei Zinnen“ in Toblach, wo man unter anderem der Frage nachging, wie die Löcher in den Käse kommen. Die jungen Käseexperten konnten ihr neu erworbenes Wissen bei einer abschließenden Käseverkostung gleich unter Beweis stellen.
Am letzten Tag in den südtiroler Bergen brachen die Jugendlichen in den Morgenstunden auf, um die Führung im Ötzimuseum nicht zu verpassen. Dort wurden interessante Fragen zum Leben, Wirken und zum Tod des Gletschermannes aus dem Ötztal beantwortet. Nach dem Museumsbesuch lud die Stadt Bozen noch zu einem ausgiebigen Bummel durch die beschaulichen Läden der Laubengasse mit Obstplatz ein. Für die nötige Abkühlung auch an diesem heißen Tag sorgte eine Gondelfahrt in die Höhenlagen der Seiser Alm. Oben angekommen, ging es für einige Schülerinnen und Schüler zu Fuß zu einem höhergelegenen Aussichtspunkt, welcher nochmals einen einmaligen Blick auf etliche namhafte Felsformationen der Dolomiten wie den Rosengarten oder die Geislerspitzen eröffnete.
Am Samstag endete schließlich eine sehr heiße, aber dennoch sehr kurzweilige und eindrückliche Klassenfahrt.