Heiße Tage am Wasser

Gruppenbild Surfen 2015

Kooperation von Heiligenbronn mit WRS / RS

Die Schule für Blinde und Sehbehinderte Heiligenbronn und die RS/WRS Oberes Kinzigtal führten vom 29.6.bis zum 3.7.2015 ihre gemeinsame Surfwoche durch.

Seit 1996 findet diese Kooperation einmal jährlich statt.
Passend zum 20. Jubiläum waren die Wetterbedingungen: Sonne und leichter Thermikwind.

Ort der Begegnung war der Campingplatz Schloss Kirchberg bei Hagnau, der sich für diese Veranstaltung ganz ideal eignete. Die dortige Campingplatzverwaltung unterstützt das Projekt bestmöglich.

Die Heiligenbronner Teilnehmer/innen kamen aus der neunten Klasse, die Alpirsbacher und Schiltacher „Partner/innen“ wurden aus verschiedenen Klassen der Werkrealschule und der Realschule ausgewählt . Begleitet wurden die insgesamt  20 Schüler und Schülerinnen von drei Lehrkräften der Schulen.

Die Ziele des Aufenthalts lagen sowohl im sportlichen, als auch im sozialen Bereich. Was von Regelschülern im Schulalltag nicht gefordert und geübt werden kann, nämlich Einfühlungsvermögen und Hilfe für gleichaltrige Behinderte aufzubringen, war während der Woche ganz selbstverständlich. Dabei bot der Rahmen „Gemeinsamer Surfkurs“ durch den hohen Aufforderungscharakter und den besonderen Erlebniswert dieser Sportart ideale Bedingungen.

Surfen ist eine Natursportart, sie funktioniert nur mit Wind. Aufgrund der stabilen Hochdruckwetterlage konnten die Sportler  die leichte Thermik mitnehmen,  aber das reichte zum Erlernen und Festigen von Wende und Halse. Bei Flaute wurden die Bretter mit Paddeln zu muskelbetriebenen Wasserfahrzeugen umfunktioniert. Nach dem Abendessen ging das Sportprogramm weiter mit Tischtennis und Fußball.

Der Aufenthalt war nicht nur aus sportlicher Sicht ein voller Erfolg.
Soziales Lernen, in der Schule für Blinde und Sehbehinderte ein eigenständiger Förderbereich, wurde hier auch von den Schülern aus Schiltach und Alpirsbach erfahren. Wie wichtig die eigene Hilfe für Andere ist, wurde außerhalb des Klassenzimmers von den Teilnehmern aus beiden Schulen eine Woche lang eindrucksvoll realisiert.